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Special Olympics Tageszusammenfassung 1. Wettkampftag PDF Drucken E-Mail

Tageszusammenfassung 1. Wettbewerbstag

 
Am gestrigen Dienstag begannen bei den Special Olympics National Winter Games in Inzell die sportlichen Wettbewerbe in allen fünf Sportarten: Ski Langlauf, Ski Alpin und Snowboard und in Ruhpolding im Eiskunst- und Eisschnelllauf. Traditionell standen am ersten Tag der Winterspiele die Klassifizierungen, d.h. die Einteilung in homogene Leistungsgruppen, auf dem Programm.


Das erste Finale dieser Spiele fand jedoch im Ski Langlauf über 5 km statt. Nicht nur deshalb war die Stimmung in der Langlauf-Arena neben dem Eisstadion in Inzell ausgezeichnet - generell wurde dieser 1. Wettkampftag an allen Sportstätten durchweg positiv beurteilt. Der Sportsgeist der Athletinnen und Athleten, die große Aufmerksamkeit durch prominente Gäste und die Medien, das Special Olympics Family Feeling - all das  trug dazu bei. Auch wirkte die mehr als gelungene Eröffnungsveranstaltung positiv nach, bei der auch mehr als 800 Gäste aus Inzell und Umgebung das Gänsehaut-Feeling erlebt hatten. 


Gefragtes Healthy Athletes Programm


Special Olympics ist mehr als Sport, und so gab es rund um den ersten Wettbewerbstag viele weitere Angebote. So öffnete das Healthy Athletes Programm seine Türen und viele Athleten und Athletinnen nahmen die Chance wahr, sich bei den zahlreichen Gesundheitschecks untersuchen und beraten zu lassen. Mehr als 120 Ehrenamtliche sind bei diesen Winterspielen für dieses Programm in Einsatz, davon 70 mit medizinischer Ausbildung.


Rahmenprogramm Bühne Olympics Town


Auf der Bühne von Olympics Town gab es ab Mittag eine attraktives Programm, durch das die bekannte bayerische Moderatorin Conny Glogger führte. Vom Trommelworkshop für Athleten mit Schülern aus dem Musikleistungskurs des Chiemgau Gymnasiums Traunstein über Chearleading und Aerobic bis zur Rockmusik der Band "Extra Dry" war für jeden etwas dabei. Die Sing- und Musiziergruppe der Lebenshilfe Traunstein e.V. trug mit ihren Stimmungsliedern erfolgreich zu dem Programm bei.


Andrang beim Wettbewerbsfreien Angebot


Großer Ansturm beim Wettbewerbsfreien Angebot in der Sporthalle und im Freigelände neben dem Inzeller Eisstadion: Über 200 Athletinnen und Athleten, interessierte Gäste, Schulklassen und Gruppen aus Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen waren vor Ort und hatten viel Spaß. Beliebte Anlaufpunkte waren zum Beispiel die Biathlon-Station, Schneeschuhlaufen über einen interessante Strecke sowie ein Blinden-Parcours, bei dem mit verbundenen Augen ein Hindernis-Parcours überwunden werden musste.


Ausblick auf das heutige Programm


Am heutigen Mittwoch, den 4. März, um 9.15 Uhr, fällt der erste Eisschnelllauf-Startschuss in der Ruhpoldinger Eishalle.

Nach den Klassifizierungen und letzten Trainings am Dienstag geht's nun mit der 25m Distanz im Eisschnelllauf los. Danach folgen die 55m, 111m, 222m, 333m, 500m, 777m, 1000m und 1500m-Wettbewerbe bis gegen 12 Uhr.


Gelaufen wird im Shorttrack-Modus mit bis zu 4 Läufern gleichzeitig. Für die Moderation sorgt Sportkoordinator Rainer Grebert. Insgesamt sind 34 Teilnehmer am Start.


Ab 14 bis  16 Uhr sind 18 Starter im Eiskunstlauf in der ein- bis zweiminütigen Pflicht gefordert. Hier werden je nach Wertungskategorie Drehungen, leichte Sprünge und Pirouetten oder Posen gezeigt. Besonders aber freuen sich die Sportler auf die Kür am Donnerstag, bei der sie auch auf eine rege Zuschauerbeteiligung hoffen.


Eislaufidol Manfred Schnelldorfer zeigt sich angetan von den Vorbereitungen. Auch werden die Ruhpoldinger Eis- und Hallenmeister gelobt. „Zwar ist die Halle eiskalt, doch ansonsten lesen uns die hiesigen Verantwortlichen jeden Wunsch von den Augen ab und auch die Verpflegung von Guiseppe ist Klasse!", so Rainer Grebert. Die Freude bei den Athleten jedenfalls ist riesig, auch wenn schon mal nach einem Sturz oder bei vermeintlich schlechter Leistung das ein oder andere Tränchen fließt.

 
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