Special Olympics Tageszusammenfassung 3. Wettkampftag
Großartige Bilanz der Special
Olympics National Winter Games
Mit Olympischen Zeremoniell im
Rahmen der Abschlussveranstaltung gingen am Abend in Inzell die 5. Special
Olympics National Winter Games, die Winterspiele für Menschen mit geistiger
Behinderung, zu Ende. In Anwesenheit von Karin Seehofer, der Gattin des
Schirmherrn, Ministerpräsident Horst Seehofer, wurde die Special Olympics Fahne
von der Gemeinde Inzell an Bremen, die Ausrichterstadt der nächsten National
Games (14.-18.06.2010) übergeben.
Vier Tage lang stand die Gemeinde
Inzell ganz im Zeichen der 600 Athletinnen und Athleten, die in fünf Sportarten
um bestmögliche Ergebnisse kämpften und von 250 Coaches und 400 freiwilligen
Helfern betreut wurden. Bezeichnend für „Ein besonderes Wintermärchen" - so das
Motto der Spiele - waren die großartige Atmosphäre und die Vielfalt der
Angebote, die von den sportlichen Wettbewerben über das Gesundheitsprogramm
Healthy Athletes®, einem kulturellen Rahmenprogramm in Olympic Town bis hin zu
wettbewerbsfreien Angeboten reichten. Allein an dieser integrativen
Veranstaltungsform beteiligten sich mehr als 700 Menschen mit und ohne
Behinderung. Auch prominente Sportler wie Langläufer Tobias Angerer,
Skispringer Michael Uhrmann und Snowboarder Markus Ebner, der heute beim
Zeremoniell die Fahne einholte, sorgten mit ihrer Anwesenheit dafür, dass diese
National Winter Games für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem großen
Erlebnis wurden.
„Unser erster Maßstab zur
Beurteilung einer Veranstaltung ist die Zufriedenheit unserer Athletinnen und
Athleten - und deren Stimmung ist hervorragend und kann auch durch nicht
optimales Wetter nicht getrübt werden", resümierte Gernot Mittler, Präsident
von Special Olympics Deutschland. „Das ist eine Auszeichnung für alle Coaches,
Volunteers und die vielen Ehrenamtlichen hier vor Ort. Ihnen allen und der
Gemeinde Inzell gebührt für das große Engagement nicht nur Lob, sondern ein
herzliches Dankeschön. Was die Entwicklung von Special Olympics angeht, so
haben wir mittlerweile in der Organisation einen hohen Grad von
Professionalisierung erreicht, ohne die eine solche Großveranstaltung auch
nicht möglich wäre."
Inzells Bürgermeister Martin
Hobmaier war von den Winterspielen sehr angetan: „Aufgrund der Vorbereitungen
hatten wir schon eine ziemlich große Erwartungshaltung - aber die sind in jeder
Hinsicht in dieser Woche übertroffen worden. Diese Special Olympics
Winterspiele sehe ich, was die Bedeutung für die Gemeinde Inzell angeht, auf
gleicher Ebene mit den Weltcups oder Weltmeisterschaften, die wir in Inzell
schon ausgerichtet haben. Bei dieser Veranstaltung bin ich als Bürgermeister
besonders froh über die große Anteilnahme und Identifikation der Bevölkerung.
Das reicht von vielfältiger Mitwirkung z.B. der Schulen und Vereine, die
sämtlich mit Begeisterung dabei waren, bis hin zu den vielen interessierten
Zuschauern, die nach der faszinierenden Eröffnungsveranstaltung dann auch an
die Sport- und Veranstaltungsstätten gekommen sind."
Auch für die Sportlerinnen und
Sportler der Lebenshilfe Traunstein e.V. war der letzte Wettkampftag wieder
sehr erfolgreich.
Die Ergebnisse der Lebenshilfe - Teilnehmer im Einzelnen und zum Download (Gr. 20 kb)